2. Bauabschnitt
Fraktionen bringen Grundstücksverhandlungen erfolgreich zu Ende!
Nun ist es tatsächlich geschafft: Der Ankauf für den 2. Bauabschnitt ist nahezu in allerletzter Minute und nur durch konsequentes, gemeinschaftliches und einvernehmliches Vorgehen der drei Fraktionen im Dinklager Stadtrat nach jahrelangem Zaudern unter Dach und Fach.
Aus Sicht der SPD ist der Verkauf der Gewerbeflächen und die Ansiedlung neuer Betriebe an der Umgehungsstraße durch ein gutes Service- und Vermarktungskonzept einerseits sowie durch ein überlegtes, schlüssiges Ansiedlungskonzept (wie bereits u.a. durch die SPD Fraktion vorgelegt) andererseits zu unterstützen. Ziel muss es sein, den vor Ort bestehenden Betrieben Möglichkeiten der Erweiterung und der Umsiedlung zu schaffen und anderen neuen Betrieben in Dinklage Raum zur Ansiedlung zu bieten.
Dies geht jedoch nicht ohne konkrete Vorstellungen und damit auch nicht ohne ein dynamisches Ansiedlungskonzept. Hier ist zuerst die Verwaltung gefragt. Die SPD-Fraktion sieht aber auch die Notwendigkeit, professionelle Hilfen in Form externer Wirtschaftsberater oder –förderer mit ins Boot zu holen
(MW, AS) Der Bau des zweiten Abschnitts der Umgehungsstraße und die Ansiedelung von Gewerbe am fertig gestellten ersten Abschnitt sind die zentralen Anliegen der derzeitigen Dinklager Politik. Diesen beiden Vorhaben werden viele andere Anliegen und Vorhaben untergeordnet. Aus diesem Grunde hat die SPD-Fraktion zum Haushalt 2008 Anträge eingebracht, die im Zeichen der weiteren städtebaulichen und wirtschaftlichen Entwicklung des Standortes Dinklage als wachsender und attraktiver Standort für Industrie und Gewerbe aber auch als Wohnort stehen. Dazu gehört auch ein für alle Seiten tragfähiges und annehmbares Konzept für den Ankauf der Flächen im Bereich des zweiten Bauabschnittes.
Wenn sich jetzt die Realisierung auch aufgrund zeitlicher Vorgaben als äußerst schwierig erweist, so ist dies einer fast fahrlässigen Fehleinschätzung der Lage durch die Stadt und die Mehrheitsfraktion zuzurechnen.
Die Umsetzung solcher Vorhaben bedarf nämlich einer langfristig angelegten Konzeption und Vorplanung, die es aber in dieser notwendigen Form seit Jahrzehnten in Dinklage nicht gibt. Politik in Dinklage reagiert leider fast immer zu kurzfristig, nämlich meistens erst nach dem Auftreten eines Problems, selten im Vorfeld. Deshalb steht Reagieren statt Agieren auf der politischen Tagesordnung.
Langfristige vorausschauende Politik mit entsprechender Konzeption hätte aber viel Ärger und Geld beim Bau der Umgehungsstraße durch frühzeitige Einleitung der Flurneuordnung erspart. Der Kauf diverser Liegenschaften, die nicht benötigt wurden, wäre nicht erfolgt. Auch die Risiken der Vermarktung größerer Flächen für die Wohnbebauung an der Quakenbrücker Straße hätten Berücksichtigung gefunden. Aus diesen Fehlern der Vergangenheit sollte man lernen.
