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Innenstadtkonzept - Dinklage

(AS, MV) Die Innenstadt Dinklages ist und bleibt ein Sorgenkind. Auf der einen Seite stehen die Dinklager Kaufleute, die sich über rückläufige Kundenströme beklagen und andererseits sind die seitens Einzelner Planer oder auch eines Arbeitskreises „Innenstadt“ erarbeiteten Lösungsvorschläge für mehr Attraktivität in der Schublade verschwunden.
Was ist geschehen? Im Jahr 2000 stellte das Architekturbüro Pölking, wenn auch nicht ganz uneigennützig, einen ersten Entwurf des Innenstadtkonzeptes vor. Dies fand allgemein Beachtung, wurde jedoch nach kurzer Zeit seitens der Stadt wieder beiseite gelegt. Kurz darauf entstand nach der Stadtratswahl 2001 mit neuen Köpfen und Ideen ein Arbeitskreis für die städtebauliche Weiterentwicklung der Innenstadt. Ziel war, die ökonomischen, soziologischen und infrastrukturellen Belange zu vereinen und daraus ein Gesamtkonzept für die Innenstadt zu entwickeln. Viele Stunden verbrachten die Mitglieder zusammen und brachten letztendlich auch gute Visionen zu Papier. Unter anderem ging es hierbei auch um die Gestaltung der damals kurz bevorstehenden Straßenräume. Leider kam ein parteiinternes Zerwürfnis der CDU dazwischen. Der Arbeitskreis wurde seitens der „Altgedienten“ in der CDU in Frage gestellt. Nur bekannte und wenig innovative Ideen waren geduldet. Auf jeden Fall löste sich der Arbeitskreis auf. Die Stadt wurde, wie von Bauamtsmitarbeiter Albers schon seit Jahren geplant und damit wie gewohnt, einfallsreich geteert.
Alles Weitere ist bekannt: Das Kaufverhalten ändert sich. Große Zentren oder das Internet lösen das bisherige (Konsum-/Verbraucher-)Muster ab. Die Attraktivität, bzw. das Aufenthaltserlebnis in der Innenstadt nimmt mit immer weniger Angeboten ursachlich zusammenhängend gleichermaßen ab. Es bleibt abzuwarten, wie lange Dinklage dieser Tendenz weiter tatenlos zusehen möchte.