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Integriertes ländliches Entwicklungskonzept

Zur Umsetzung und Betreuung der ILEK Vechta Nord und Vechta Mitte-Süd haben die zehn beteiligten Städte und Gemeinden des Landkreises Vechta das Regionalmanagement für fünf Jahre (von Mai 2008 bis April 2013) an die Grontmij GfL GmbH aus Bremen in Auftrag gegeben. Wesentlich an diesen Entwicklungsprozessen war und ist die aktive Beteiligung vieler interessierter Bürgerinnen und Bürger aus vielen unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und Institutionen gemäß dem "bottom up"-Prinzip. Von diesen wurde eine Vielzahl von Ideen und Vorschlägen in das ILEK eingebracht. Grundlage der finanziellen Förderung sowie des rechtlichen und des inhaltlichen Rahmens ist die Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE) des Landes Niedersachsen. Gemäß den Rahmenbedingungen werden nur freiwillige öffentliche Leistungen sowie private Vorhaben gefördert, die zu dem auch der Allgemeinheit dienen; Pflichtaufgaben sind somit nicht förderfähig. Der Regionalmanager Roland Stahn erläutert den aktuellen Stand zum Integrierten ländlichen Entwicklungskonzept. Für den Bereich Dinklage sind dieses u.a. die Projekte „Erinnerungsort Burg Dinklage“ und „Entwicklungskonzept Ortskern“. Letzteres ist ein städtebauliches Gesamtkonzept, das sich auf den Bereich der Innenstadt bezieht und die räumliche Verpflechtung zum Dinklager Burgwald mit dem Benediktinerinnenkloster aufgreift. Die derzeit in Dinklage durchgeführte Gruppendorferneuerung ist mit Unterstützung des REM in das Dorferneuerungsprogramm aufgenommen worden. Weitere Projekte sind: Rockmobil zur Musikförderung als Teil der regionalen Jugendkultur (Verantwortlich: Jugendpfleger Kalle Kamlage), Integration über Arbeitsplatzfindung für Behinderte, Langzeitarbeitslose (Verantwortlich: Samuel Kraft) und Arbeitslose mit Migrationshintergrund (letzteres übertragen an den Runden Tisch des Caritas-Sozialwerkes), Maßnahmen zur Bewahrung und Entwicklung der Dörfer als Wohn, Sozial- und Kulturraum (Verantwortlich: Dinklager Bürgeraktion), Anlegen von Spielmöglichkeiten und -stätten in der Stadt (Verantwortlich: Stadt Dinklage), Räumliches Entwicklungskonzept Dinklage (Verantwortlich: Stadt Dinklage), Sanierung des Wasserregimes Burg Dinklage u.a. mit notwendiger Entschlammung des Burggrabens (Verantwortlich: Stadt Dinklage und Naturschutzverbände), Hopener Mühlenbach mit geplanter Aueentwicklung (Verantwortlich: Stadt Dinklage), Schutzprojekt Juchten(Eremiten)käfer (Verantwortlich: Landkreis Vechta und Naturschutzverbände), Erarbeitung eines vorbereitenden Entwicklungskonzeptes für den Städtebaulichen Problembereich Hörst (Verantwortlich: Regionalmanagement und Stadt Dinklage), Schlattprojekt Wulfenauer Mark (Verantwortlich: Landkreis Vechta und Naturschutzverbände).