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zu Schulen:

Die Einrichtung von Ganztagsangeboten wie jetzt an der Grundschule Höner Mark ist nicht nur aus schulischen Gründen sinnvoll, sondern entspricht auch der Forderung nach Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die SPD-Fraktion unterstützt neben dieser Form aber auch andere Modelle wie die Hortbetreuung. Mit der beabsichtigten Einführung der Oberschule müssen schon jetzt bei der Sanierung die Planungen für den Ganztagsbetrieb berücksichtigt werden.

Die Dinklager Schulen gehören vernünftig ausgestattet. Hier haben Verwaltung und Politik aus Sparzwängen heraus in den letzten Jahren falsche Schwerpunkte gesetzt. In den nächsten Jahren stehen die Schulen oben auf der Prioritätenliste.
Örtliche Unternehmen sollen nach Willen der SPD dafür gewonnen werden, Förderangebote an den Schulen zu begleiten. Die Betriebe wissen am besten, welche Qualifikation ihre zukünftigen Lehrlinge haben müssen.

SPD für Ganztagsschulen und Hortbetreuung

Wir brauchen Angebote ganztäglicher Betreuung an allen Dinklager Schulen, um einerseits Schüler umfangreicher zu fördern und zu unterstützen sowie andererseits einen Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Kindererziehung und Berufstätigkeit der Eltern zu leisten. Zurzeit organisieren die Schulen das außerhalb des Systems Ganztagsschule, auch unterstützt durch die Horte des Vereins Pro Jugend. Mit der Einrichtung von Ganztagsschulen können die vorhandenen Strukturen ergänzt und verzahnt werden. So gewährleisten die Horte neben sozialpädagogischen Arbeitsschwerpunkten auch eine Betreuung in den Ferien.
Die Stadt Dinklage als Schulträger muss bei der Einführung von Ganztagsschulen alle Schulen im Blick haben. Aufgrund bestehender Schuleinzugsgrenzen kann es bei den beiden Grundschulen nur ein gemeinsames Vorgehen geben. Dabei kann das konkrete Angebot durchaus unterschiedlich sein. Die Bestrebungen der Grundschule Höner Mark ist weiter im Interesse der Schüler zu unterstützen. Wir wollen ein am Bedarf und den Interessen der Schüler und Eltern angepasstes Ganztagsangebot für alle Dinklager Schulen, welches es nicht zum Nulltarif geben wird.
Die Betreuung schulpflichtiger Kinder am Nachmittag und auch in den Ferien ist nach dem Betreuungsausbaugesetz eine gesetzlich vorgeschriebene kommunale Aufgabe, die in Dinklage vom Verein Pro Jugend umgesetzt wird. Jetzt die finanzielle Zuständigkeit zwischen Stadt und Landkreis hin und her zu schieben, geht zu Lasten der Betroffenen. Warum es noch keine eindeutige Vereinbarung für die Horte zwischen Landkreis und Städten gibt, muss sich Bürgermeister Moormann fragen lassen, der als einer der Verhandlungsführer verantwortlich gewesen ist. Die finanzielle Situation der Stadt Dinklage ist schlecht und ein Haushaltskonsolidierungskonzept, wie von der SPD beantragt, dringend notwendig. Aber nur bei Kindern und Jugendlichen sparen zu wollen, ist mit der SPD nicht zu machen. Die Notwendigkeit einer Maßnahme muss im Vordergrund stehen und nicht die Lobby in der CDU-Fraktion.
Hätte die Stadt die Maßnahme nicht an den Verein Pro Jugend übertragen, hätte sie das Defizit zu 100% tragen müssen. Auch hat der Verein Pro Jugend nach eigenen Angaben schon bis zu 20.000 € in die Hortbetreuung gesteckt. Im Weiteren ist das gegenwärtige Finanzierungsmodell (Landkreis, Landesschulbehörde, Stadt) für die Stadt „günstig“. Scheitert das Modell jetzt, ist diese Möglichkeit in Zukunft nicht mehr machbar.