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SPD-Antrag zur Präventionsarbeit im Fachausschuss erfolgreich!
Auf Initiative und nach Antrag der SPD-Fraktion auf Neustrukturierung der Präventionsarbeit empfiehlt der JFS-Ausschuss einstimmig, dem Verein Pro Jugend für die Präventionsarbeit und für die personelle Ausstattung des Präventionsrates ein Stundenkontingent von max. 15 Std./wöchentlich zur Verfügung zu stellen und hierfür zweckgebunden jährlich einen Festbetrag von 15.000,00 € ab 2009 im Haushalt einzuplanen.
Die personelle Besetzung für die Tätigkeit des Präventionsrates erfolgt durch den Verein Pro Jugend Dinklage in Abstimmung mit der Verwaltung der Stadt Dinklage.
Die räumliche Anbindung erfolgt ebenfalls an den Verein Pro Jugend Dinklage. Dieser ist dann auch für die Abwicklung von Prokjekten in Abstimmung mit der Verwaltung zuständig. Über die Arbeit des Präventionsrates soll der Stadt Dinklage jährlich ein Rechenschaftsbericht vorgelegt werden.

Präventionsarbeit neu strukturieren

Die Präventionsarbeit soll in einem für die Stadt vernünftigen und machbaren Rahmen organisiert werden.
Verwaltung, Verein Pro Jugend und Ehrenamtliche erhalten jeweils wichtige Funktionen. Die SPD-Fraktion hat einen entsprechenden Antrag (s. » Antrag) eingebracht. Präventionsarbeit ist zunächst eine kommunale Aufgabe und soll daher auf eigene und andere vorhandene und bewährte Strukturen zurückgreifen. Diese liegen u.a. im Sozialamt der Stadt und zum anderen im Verein Pro Jugend als institutionalisierte Jugendhilfe vor Ort. Diie Stadt kann zumindest organisatorische und formelle Aufgane und der Verein ProJugend inhaltliche, konzeptionelle Aufgaben und die pädagogische Begleitung der verschiedenen Projekte übernehmen.
Diese Form der Kooperation zwischen Verwaltung und Jugendhilfe existiert in allen Städten des Landkreises. Mit diesem Organisationsaufbau können dann auch Ehrenamtliche zur Mitarbeit gewonnen werden, da Aufgaben in einem überschaubaren Rahmen und an bestimmten Projekten orientiert übernommen werden könnten. Insgasamt soll einschließlich der an den Verein Pro Jugend übertragenden aufsuchenden Familienarbeit ein 20-Stundenkontingent geschaffen werden um diese Aufgaben auf der inhaltlichen Seite zu koordinieren. Eine neue isolierte Stelle berücksichtige nicht die vorhandenen Kapazitäten und Kompetenzen und verbraucht unnötigerweise zusätzliche finanzielle Ressourcen der Stadt.